Wind in den Segeln

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Ahoi Matrosen! So schön die Wiesnzeit auch ist, zwischen dem ganzen Wiesn-Trubel tut eine Auszeit der Seele (und auch der Leber) sicher gut. Und was eignet sich besser als ein Post über die Weiten des Meeres?

Eine Woche Segeln durch die Kykladen hieß unser Plan. Start- und Endpunkt des Segeltörns war die Insel Kos in Griechenland. Es ging ziemlich schnell und ziemlich heiß zur Sache. Die 35 Grad bei unserer Ankunft waren für die Jahreszeit (Mitte September) eher unüblich. In Verbindung mit dem Schaukeln des Bootes und meinem Kater, den ich noch von einer Hochzeit aus der vorherigen durchgemachten Nacht mitbrachte, war es kaum zu überleben ohne die gute alte Reisetablette. Sie machte mich erstmal schön müde (könnte natürlich auch die durchzechte Nacht gewesen sein), so dass ich schläfrig die Wellen beobachten konnte auf dem Weg zu unserem ersten Stop: Nisiros.

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Dort ankerten (für die Segler unter uns: Römisch-Katholisch) wir unser Boot in einem wunderschönen kleinen Hafen genau gegenüber von dem besten Restaurant der Stadt wie uns versichert wurde. Dort aßen wir alles, was die griechische Küche zu bieten hatte: allerlei Vorspeisen aus frittiertem Gemüse, Fisch,  Zaziki, Moussaka, Tintenfisch, usw. Satt wurden wir allemal, und tatsächlich, es schmeckte nach dem besten Restaurant der Stadt.

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Bevor die Sonne unterging wollten wir uns noch auf den Weg zum Vulkankrater der Insel machen. Jeder suchte sich einen Roller aus und schon ging es los.

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Die natürliche Sauna der Insel. In dieser Höhle war es feucht und warm wie in einer normalen Sauna. Die Hitze kommt noch von dem “aktiven” Vulkan auf der Insel.

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Hier sieht man schon den Krater in der Ferne.

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Der Geruch von Schwefel hing überall in der Luft. Genauso wie die Hitze, die an einen extremen Sommertag erinnerte.

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Weiter ging es zu dem schönsten Aussichtspunkt der Insel. Leider waren wir schon ziemlich spät dran und es war zu diesig, um weit sehen zu können. Trotzdem war der Ausblick unschlagbar.

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Nachdem wir die wunderschöne Landschaft aufgesogen hatten, fuhren wir zurück und übernachteten im Hafen. Die windstille Nacht war leider alles andere als angenehm bei der Hitze.

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Weiter ging es auf dem Weg zu unserem nächsten Stop: Astypalaia.

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Wir hielten noch an einer kleinen Bucht und probierten das Kitensurfen aus.

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Die kleine Stadt war ein absoluter Traum! Viele süße Häuschen, alles in Weiß und Blau gestrichen. Wir verbrachten den Abend dort und gingen nach dem Abendessen in eine Bar auf der gegenüberliegenden Seite der Bucht. Perfekte Cocktails und ein toller Blick auf die Stadt. Herrlich! (Durch den Cocktailrausch entstanden leider keine Fotos, aber ich kann euch versichern, dass es einen Abstecher wert ist ;))

 

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Weiter ging es zur nächsten Bucht, die wir eigentlich ungeplant besuchten, da der Wellengang so hoch war und alle etwas grün über die Reling schauten. Unser Captain, ein guter Mann, brach ab und fuhr in eine Bucht. Dort verbachten wir den Tag mit kiten, schnorcheln, und dösen in der Sonne. Am Abend gingen wir zur einzigen Taverne der Insel und tranken reichlich Ouzo zum ersten (oder auch zweiten) Mal.

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Das Übernachten in der einsamen Bucht, das Aufwachen beim Sonnenaufgang und die Möglichkeit direkt ins Meer springen zu können ist wirklich ein Erlebnis für sich.

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Hier sieht man unser kleines Beiboot, das häufig mal überladen war und kein Sprit hatte. Aber wir schafften es glücklicherweise immer an Land ;).

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Die Segelstunden verbringt man als Nicht-Segler am besten beim entspannen und sonnen am Deck. Am besten ohne im Weg von einem der “Segelden” zu stehen.

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Das schnorcheln in diesen Teilen des Mittelmeeres ist etwas karger als gedacht. Aufgrund der jahrelangen Überfischung des Mittelmeeres gibt es leider kaum noch Fische zu sehen.

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Wirklich interessant und außergewöhnlich sind die Steinformationen der Vulkaninseln. Man sieht regelrecht wie die Lava ins Meer geströmt ist.

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Unser letzter geplanter Abstecher – Kalymnos – schafften wir leider nicht mehr, da wir einen Segeltag aufgrund zu hoher Wellen (und grüner Gesichtern) abbrachen. Jedoch kann ich jedem empfehlen diese Tour zu machen. Die Jahreszeit war zwar ungewöhnlich warm, aber für mich als Sonnenkind gerade perfekt. Die Städte waren nicht von Touristen überfüllt. Das Meer ist wunderschön klar, auch wenn die Unterwasserwelt etwas karg ist, das Essen lässt keine Wünsche offen (wie mir meine Waage nach dem Urlaub bestätigt hat) und wenn man die richtigen Leute mit an Board hat, dann macht es die Reise komplett. Wir hatten keinen Skipper mit an Board, da drei von uns sehr erfahrene Segler sind. Das Boot war gechartert und trotz des Alters ziemlich gut in Schuss.

 

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