Paris auf Rädern

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Es gibt nichts schöneres als Paris zu Fuß zu entdecken…außer natürlich man hat eine Vespa! Und genau so hat unsere Erkundungstour angefangen: gleich am ersten Tag, nachdem wir die lange Fahrt vom Flughafen in die Stadt überstanden haben (es gibt nichts schlimmeres als ein U-bahnnetz bei der 80% der Fahrkartenautomaten nicht funktionieren), riefen wir bei “Paris by Scooter” an und verabredeten uns vor unserem Hotel. Wir entschieden uns für leftbankscooters.com und ich muss sagen, der Anbieter war extrem zuverlässig. Es gab wunderschöne neue Vespas und einen super Tourguide. Nach der anfänglichen Nahtoderfahrung auf den ersten Metern, ging es quer durch die Stadt.

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Erster Stopp war natürlich das Pompidou. Über seine Ästhetik sind die Meinungen bis heute geteilt, aber interessant und einen Besuch wert ist es allemal. Vor allem bietet die Umgebung mit den kleinen Gassen und vielen Boutiquen tolle Shoppingmöglichkeiten!

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Weiter ging es durch enge und stark befahrene Straßen. Unser Guide war immer direkt vor uns und lotste uns gekonnt durch die Gassen. Obwohl wir vorm Pariser Verkehr im Vorfeld gewarnt wurden, kam es mir nur halb so schlimm vor. Die Autofahrer können Dank des konstanten Staus sowieso nicht schneller als 40 km/h fahren…perfekt, um sich mit der Vespa geschickt durchzuschlängeln.

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Außerdem hatten wir Glück und die Pariser Autofahrer hatten gute Laune an dem Tag…

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Wusstet ihr, dass Paris ein kleines verstecktes Kolosseum hat? Es ist natürlich nicht so imposant wie das in Rom, aber wunderschön in einem Park mitten in der Stadt gelegen.   

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Nachdem wir die beeindruckende Architektur bewundert haben (und davon geträumt haben einmal eine Pariser Wohnung zu ergattern), ging es weiter in das Vergnügungsviertel Pigalle.

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Danach kamen wir in unser geliebtes Montmartre… Hier war das Fahren durch die kleinen Gässchen und das Lauschen der Geschichten unseres Guides ein absoluter Traum!

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Montmartre hat sogar ein kleines Weingut mitten auf dem Berg. Dass der Wein eher nach Abgasen schmeckt als nach Weintrauben ist nicht zu leugnen.

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Die Wand der LIEBE! “Ich liebe dich” in hundert verschiedenen Sprachen… Die Liebe künstlerisch verewigt von Fréderic Baron, Claire Kito und Daniel Boulogne und multipliziert von tausenden Touristen und ihren Selfies.

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Weiter ging es durch die Stadt am Louvre vorbei (das bekommt jedoch einen eigenen Post) und an die Seine. Nach vier Stunden war unsere Tour vorbei und wir konnten die Vespas an einem Platz unserer Wahl abstellen. Wir entschieden uns für ein Ufer an der Seine, um dort die letzten Sonnenstrahlen zu genießen. 

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Dort saßen wir ähnlich wie die Pariser und zahlreiche Touristen auch und schlummerten dem wunderschönen Sonnenuntergang entgegen. Ein gelungener Abschluss für einen perfekten Tag in Paris.

IMG_8350Hier sind noch ein paar Tips:

Unser Scooter Rental inklusive Guide war natürlich nicht günstig. Für die vier Stunden (normalerweise sollten es gute drei Stunden sein) haben wir für zwei Personen auf einer Vespa 200€ bezahlt. Aber dafür wird man direkt am Hotel abgeholt, hat einen tollen Guide und erlebt die Stadt aus einer ganz anderen Perspektive als sonst. Für das, was uns geboten wurde, ist es ein fairer Preis. Für 50€ kann man die Vespas auch für den ganzen Tag und ohne Guide mieten. Eine super Alternative, wenn man sich in den Straßen von Paris auskennt! (http://www.leftbankscooters.com/v02/)

Unser Hotel: Grand Hotel Francais  super zentral gelegen, sehr sauber und neu. Keine großen Zimmer, aber für Paris normal.

Um mit den Öffentlichen Verkehr in Paris rumzukommen würde ich definitiv die App “RATP” runterladen.

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