Ohne Punkt und Komma: Winterblues

Bergpanorama im Herbst

Es ist nasskalt, trist und dunkel. Der Herbst hat uns fest im Griff. Leider zeigt sich der sprichwörtlich goldene Herbst nicht immer von seiner schönen Seite und für alle Frühjahrs- und Sommerkinder bricht ab jetzt eine schwierige Phase an. Auch für mich ist diese Jahreszeit immer eine kleine Herausforderung und ich möchte euch heute gerne erzählen, warum ich gefährdet bin dem Winterblues zu verfallen und was ich tue, um genau das zu verhindern.

Ab Oktober werden die Tage kürzer und es wird schon sehr früh dunkel. Es ist ein schleichender Prozess, der die kalte Jahreszeit unaufhaltsam ankündigt. Aber nicht nur der Himmel wird grau und trist, das fehlende Tageslicht wirkt sich auch auf unsere Stimmung aus. Es fehlen die Glückshormone in unserem Körper und als ob das nicht schon genug wäre, produzieren wir zu allem Überfluss auch noch mehr vom Schlafhormon Melatonin. Ich komme in den Herbst- und Wintermonaten sehr schlecht aus dem Bett oder fühle mich antriebslos und müde, wenn draußen typisches Novemberwetter herrscht. Natürlich ist das kein Dauerzustand, ich kann mich schließlich nicht von Oktober bis Februar daheim unter der kuschligen Decke verkriechen. Oder vielleicht doch? Ich habe für euch meine Geheimtipps zusammengestellt, damit ihr möglichst happy und energiegeladen durch die kalte Jahreszeit kommt!

Frische Luft tanken

Oft hilft es mir schon an einem tristen und grauen Tag raus an die frische Luft zu gehen und Sauerstoff zu tanken. Bewusst tief ein- und ausatmen und sich die kühle Luft ein bisschen um die Nase wehen lassen. Selbst wenn ich nur eine viertel Stunde spazieren gehe, geht es mir danach besser und ich fühle mich erfrischt. Auch wenn es manchmal schwer ist, seinen inneren Schweinehund zu überwinden und sich von der Couch loszureißen, kann ich diesen Tipp nur empfehlen. Eine schöne Herbst- oder Winterlandschaft kann durchaus sehr reizvoll sein und uns mit ihrem Charme verzaubern.

Ausschlafen und auf den Körper hören

Die kalte Jahreszeit nutze ich vor allem dazu, mir und meinem Körper den Schlaf zu gönnen, den ich wirklich brauche. Im Sommer bin ich abends öfter unterwegs und dadurch, dass es relativ lange hell bleibt, kann man den Tag viel intensiver nutzen. Das schöne und laue Wetter tut sein Übriges dazu, sodass man nicht immer die gewünschten und vielleicht notwendigen acht Stunden Schlaf einhalten kann. Ein verregnetes Wochenende (davon gibt es bei uns ja bekanntlich mehr als genug) eignet sich also perfekt dafür, sich im kuscheligen und warmen Bett nochmal umzudrehen und weiter zu dösen.

Ausmisten und sich von Altlasten befreien

Für alle, die doch etwas produktiver sein möchten, ist Ausmisten verbunden mit einem gründlichen Wohnungsputz die perfekte Beschäftigung an tristen Tagen. Entgegen dem alljährlichem Frühjahrsputz bevorzuge ich ein typisches Matschwetter, um diese Dinge zu erledigen. Ich versuche einmal im Jahr auszumisten, das heißt nicht nur der Kleiderschrank wird komplett auseinander genommen, sondern alle Schränke und Schubladen in unserer Wohnung werden aufgemacht, um zu sehen, was entsorgt werden kann. Ich finde jedes Mal aufs Neue wieder Dinge, von denen ich nicht einmal wusste, dass ich sie besitze. Ausmisten verleiht mir außerdem eine gewisse Erleichterung und ich fühle mich danach immer befreit. Vielleicht kennt ja die ein oder andere dieses Gefühl?!

Glücksmomente genießen

Die für unsere gute Laune wichtigen Glückshormone machen sich im Herbst und Winter leider ziemlich rar, deswegen ist es umso wichtiger auch die kleinen Glücksmomente des Alltags bewusst zu genießen und dankbar dafür zu sein. So mancher Tag lässt sich dann bestimmt etwas leichter und beschwingter meistern! Glücklich sein beginnt meiner Meinung nach im Kopf und deswegen muss man sein eigenes Glück manchmal selbst in die Hand nehmen. Natürlich habe auch ich Tage, an denen ich lieber im Bett bleiben würde und ich mich selbst nicht ausstehen kann. Doch damit diese Tage so selten wie möglich vorkommen, achte ich bewusst auf alles, das mir ein Lächeln ins Gesicht zaubert.

Freunde & Familie

Nichts tut so gut wie ein ausgiebiger Abend mit seinen Liebsten. An so einem Abend kann ich über alles reden. Wir können zusammen herzhaft lachen und uns über Gott und die Welt amüsieren. Das ist Balsam für die Seele und lässt die schlechten Momente im Nullkommanichts verschwindend gering erscheinen. Auf meine Freunde und meine Familie kann ich mich in jeder Situation verlassen und sie sind meine erste und effektive Hilfe gegen Trübsal.

Kurztrip planen

Manchmal möchte man dem Alltag für einen Moment entfliehen. Gerade ich als Sommerkind würde die kalten Monate gerne irgendwo in der Sonne verbringen… Nachdem ich aber ab Oktober nicht alles stehen und liegen lassen und mich in der Karibik absetzen kann, brauche ich eine kleine, aber feine Alternative. Wie wäre es da mit einem Kurztrip übers Wochenende? Eine andere Stadt sorgt für Abwechslung, man lernt eine neue Kultur kennen und kann sich im Touri-Modus ganz den Sightseeing-Highlights widmen.

Ein gutes Buch lesen

Ja, ich meine genau das Buch, das den ganzen Sommer unberührt im Regal stand und das nur darauf gewartet hat, mich in seinen Bann zu ziehen. Endlich kommt die Zeit, in der ich mich mit einer Tasse Tee und genau diesem Buch unter die Decke kuscheln kann. Wenn ich ein Buch beginne zu lesen und mich die Geschichte fesselt, kann ich gar nicht aufhören und verschlinge es in wenigen Tagen. Ich finde es wundervoll, wenn es einem guten Buch gelingt, mich in eine fremde Welt zu entführen und ich meiner Phantasie freien Lauf lassen kann.

Vorfreude auf den Frühling

Das beste und einfachste Mittel gegen den hartnäckigen Winterblues ist für mich die Vorfreude auf den Frühling. Selbst wenn euch die Zeit schleppend vorkommt, der nächste Frühling kommt bestimmt! Eure Sandra

 

Monaco Matz

2 Comments

  • Anna says:

    Auch wenn ich bisher noch nie dem Winterblues verfallen bin, finde ich deine Tipps super! Ganz besonders deine Einstellung zum glücklich sein finde ich klasse! Glück beginnt im Kopf und wenn jeder sich seine Glücksmomente viel bewusster vkr Augen führen würde, wären wir alle gleich viel entspannter und glücklicher! Gebau das versuche ich auch meinen Lesern immer zu vermitteln! Auch der Herbstputz und das Zeit nehmen fürs Bücherlesen sind super Tipps, um sich vom tristen grau abzulenken. Mir fällt noch ein: laut Musik anmachen und sich einfach treiben lassen oder dazu tanzen – das macht auch glücklich! 😉

    Ganz sicher wirst du einigen “Wintermuffeln” mit deinen Tipps geholfen haben und ich werde jetzt definitiv öfter auf deinem Blog vorbeischauen! Es gefällt mir hier!

    Liebe Grüße
    Anna

    • Monaco Matz Monaco Matz says:

      Liebe Anna!

      Vielen dank für deine lieben Kommentare, wir haben uns sehr über deine herzlichen Worte gefreut! Dein Tipp von der Musik ist die perfekte Ergänzung und befreit ganz bestimmt von schlechten Vibes! Wir hoffen du hattest ein entspanntes Wochenende voller zauberhafter Momente und freuen uns dich hier zu haben.

      Bussi, Bussi! Monaco Matz

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *