Ohne Punkt und Komma: Montagsblues

Tipps gegen den Montagsblues

Heute möchte ich gerne ein paar Gedanken loswerden, die mich jede Woche aufs Neue beschäftigen. Es geht um den wohl unbeliebtesten Wochentag und warum wir dem Montag mit so viel Argwohn begegnen. Außerdem möchte ich euch fünf Tipps mit auf den Weg geben, die diesen Tag etwas erträglicher machen, uns optimistischer in die Woche starten lassen und dem Montagsblues den Kampf ansagen!

Bei den meisten ruft der Montag ähnlich unerfreuliche Gefühle wie bei mir hervor und eigentlich braucht man gar nicht viele Worte darüber verlieren, dennoch möchte ich mich diesem Tag zusammen mit euch intensiver widmen. Wenn wir mal ehrlich sind, hat der Montag von vornherein schon verloren. Der Tag steht für den Beginn einer neuen Arbeitswoche, das Wochenende ist so weit entfernt wie von keinem anderen Wochentag und übers Wochenende hat sich die Arbeit gefühlt vervielfacht. Was soll also an so einem Tag positiv sein?

Less Monday More Weekend

Es ist Sonntagabend ca. 20.00 Uhr und ich stelle mal wieder mit Entsetzen fest, dass das Wochenende förmlich verflogen ist, ich in ein paar Stunden bereits wieder im Büro sitze und mich der Arbeitsalltag erneut fest im Griff hat. Ich muss zugeben dieser Gedanke hebt nicht gerade meine Stimmung. Objektiv betrachtet, kann ich mich eigentlich gar nicht beschweren. Mein Wochenende beginnt Freitagmittag und obwohl ich einen halben Tag mehr als die meisten frei habe, fällt es mir mindestens genauso schwer, dem Montagsblues nicht vollkommen zu verfallen. Allein das morgendliche Aufstehen am Montagmorgen ist eine Qual, die Schlummerfunktion meines Weckers wird bis aufs Äußerste ausgereizt und an ein entspanntes Frühstück ist erst gar nicht zu denken. Angekommen im Büro sitze ich noch nicht richtig und das Telefon klingelt oder ein Kollege braucht etwas von mir. Ja auch ich frage mich, was direkt nach dem Wochenende bitteschön so unglaublich wichtig sein kann, dass es nicht bis Mittag warten kann. Das Einzige, das ich mir persönlich an einem Montagmorgen herbeisehne, ist mein Bett oder ein One-Way-Ticket auf eine einsame Insel in der Karibik.

An manchen Montagen kommt einfach alles zusammen und die Laune ist dementsprechend schon am frühen Morgen am Nullpunkt angekommen. Eigentlich hatte die gute Laune nie eine reelle Chance, aber sich das einzugestehen wäre ja schon fast eine optimistische Sichtweise. Ab diesem Zeitpunkt ist es fast egal wie der Tag verläuft. Der hartnäckige Montagsblues hat mich fest im Griff und selbst kleine positive Erlebnisse während des Tages, können mich aus diesem Loch nicht so schnell wieder herausholen.

Wir konzentrieren uns seltsamerweise immer mehr auf das Negative als auf die positiven Ereignisse in unserem Alltag. Das liegt wohl in der Natur des Menschen. Besonders gut kenne ich dieses Gefühl von der Einkaufsschlange an der Supermarktkasse. Ich habe eigentlich so gut wie immer das Gefühl mich an der falschen Kasse angestellt zu haben. Kurz bevor ich drankomme, ist garantiert die Bonrolle leer, ein Storno wird ausgerufen oder der Kassierer hat Schichtwechsel. Dabei handelt es sich jedoch um ein rein subjektives Gefühl. Die Einkäufe, bei denen alles problemlos an der Kasse verläuft, überwiegen natürlich und deshalb sollte man sich diese kleinen Erfolgserlebnisse des Alltags auch immer bewusst machen.

Wie ihr merkt, habe auch ich so meine Schwierigkeiten mit dem Montag. Da ich an dem Tag allerdings nichts ändern kann, habe ich mit der Zeit meine ganz persönlichen Tricks entwickelt, um dem Montagsblues gar keine Chance zu lassen. Diese Tipps möchte ich gerne an euch weitergeben und hoffe, dass ihr damit entspannter in die ein oder andere Woche starten könnt!

Sweeten Your Day

Mir hilft es, wenn ich mich während des Tages auf etwas freuen kann. Das kann zum Beispiel ein leckeres Frühstück im Büro, eine Verabredung zu einer gemeinsamen Mittagspause (Arbeit ist dabei ein Tabuthema!) oder nach Feierabend ein gemütlicher Mädlsabend sein. Schließlich ist Vorfreude immer noch die schönste Freude und die Aussicht auf ein erfreuliches Ereignis kann uns dabei helfen beschwingter und motivierter durch den Tag zu kommen. Bis vor Kurzem habe ich mir bewusst nichts für die Montagabende vorgenommen, weil ich meistens ziemlich geschafft vom Arbeitstag war und zu Hause nur noch entspannen wollte. Wer hat schon Lust sich nach einem typischen Montag aufzuraffen und etwas zu unternehmen, das nicht im direkten Zusammenhang mit der heiß geliebten Couch und Netflix zu tun hat?! Allerdings muss ich zugeben, dass es ab und zu richtig gut tut, den Abend mit einem kleinen Essen oder einem Kinobesuch ausklingen zu lassen. Selbst ein noch so grauenhafter Montag endet damit angenehm und entspannt. Unternehmungen bereichern unseren Alltag und bringen neuen Schwung zum Start in eine neue Arbeitswoche. Es lohnt sich also durchaus den inneren Schweinehund zu überwinden und ein kleines Kontrastprogramm zum vielleicht tristen Arbeitstag zu schaffen!

Take It Easy

Geteiltes Leid ist halbes Leid! Auch die Kollegen und Kolleginnen sind bestimmt nicht gerade begeistert, dass das Wochenende vorbei ist und die neue Arbeitswoche beginnt. Du stehst nicht allein im Stau oder in der überfüllten S-Bahn auf dem Weg ins Büro und du bist auch die die Einzige, die sich über den streikenden Computer ärgert… Wenn wir ehrlich sind, sitzen wir alle im gleichen Boot und versuchen den Montag möglichst ohne viel Ärger und vor allem schnell zu überstehen.

Spread Positive Vibes

Ja ich weiß das sagt sich so leicht… Einen Versuch ist es trotzdem wert, schließlich können wir dabei nichts verlieren, denn Optimismus steckt ja bekanntlich an! Im besten Fall ziehen wir sogar ein positives Resultat aus etwas ursprünglich Negativem. Oftmals ist es unsere eigene Einstellung, die uns die Dinge so negativ sehen lässt. Inzwischen bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ich manchmal meine eigene Perspektive wechseln und an meiner Sichtweise arbeiten muss, um selbst zufriedener zu werden. Ich kann mich in meinem Beruf nicht immer darauf verlassen, dass meine Kollegen sich so verhalten wie ich es für richtig halte oder es auch Kollegen geben wird, mit denen man unter Umständen aneckt. Anstatt mich immer wieder über die gleichen Auseinandersetzungen zu ärgern und ich mich damit kontinuierlich belaste, habe ich angefangen, meine Sicht der Dinge zu hinterfragen und einen Weg zu finden mit diesen Situationen besser umzugehen. Schließlich ist mir mein Seelenfrieden am Ende des Tages wichtiger. Seine persönliche Einstellung von Zeit zu Zeit zu hinterfragen heißt nicht nachzugeben oder vor anderen Personen zu kapitulieren, sondern beweist innere Stärke einen Weg zu finden, die Problematiken des Arbeitsalltages zu bewältigen, um am Ende des Tages zufrieden nach Hause gehen zu können.

Don’t Kill My Vibe

Lasst euch nicht den neu gewonnenen Optimismus und eure Zufriedenheit nehmen! Genauso wie gute Leute ansteckt, kann auch eine miese Stimmung runterziehen und für ein schlechtes Karma sorgen. Egal ob im privaten Umfeld oder in der Arbeit, schlechte Stimmung ist der Killer eines jeden Wohlfühlklimas. Ich verbringe den Großteil der Woche im Büro. Ganz klar, dass ich daher versuche mich in meinem Arbeitsumfeld wohlzufühlen und für Harmonie zu sorgen. Das heißt nicht, dass ich jeder Diskussion aus dem Weg gehe, allerdings versuche ich auf ein ausgeglichenes Arbeitsumfeld zu achten. Wenn mal wieder finstere Stimmung herrscht, schaltet das Radion an oder besorgt beim Supermarkt um die Ecke ein bisschen Nervennahrung. Einer muss ja schließlich mit der guten Laune anfangen!

New Week, New Goals

Eine neue Woche hat auch so ihre Vorteile. Der gestresste Chef, das missglückte Meeting oder die zickige Kollegin der vergangen Woche sind vergessen und wir können voller Motivation bei Null beginnen. Montags organisiere ich gerne meine Woche, schreibe mir eine To-Do Liste und freue mich über jeden Haken, den ich hinter eine erledigte Aufgabe setzen kann. Am Beginn einer neuen Woche ist der Tatendrang am größten, das nutze ich, um die vielleicht liegen gebliebenen Dinge der letzten Woche abzuarbeiten.

Was sind eure Tipps, um dem Montagsblues den Kampf anzusagen?

Monaco Matz Fashionblog und Lifestyleblog Muenchen

4 Comments

  • Mrs Unicorn says:

    So ein schöner Beitrag. Ich stürze mich einfach in die Arbeit und schwups ist schon wieder Wochenende.

    Liebe Grüße und ein traumhaftes Wochenende!
    Celine von http://mrsunicorn.de

    • Monaco Matz Monaco Matz says:

      Liebe Celine,

      Das ist natürlich super, wenn die viele Arbeit die Woche schnell vorbeigehen lässt. Wir haben auch immer lieber zu viel Arbeit als zu wenig. Wir hoffen du genießt das sonnige Wochenende in vollen Zügen!

      Bussi, Bussi! Monaco Matz

  • Sassi says:

    So ein süßer und motivierender Post. Irgendwie hat sich das total eingebürgert das Montage doof sind – fast schon wie ein Trend 😀
    Montag müssen genauso doof sein wie Mathe 😀
    Aber wenn man das liebt, was man tut, dann sind Montage gar nicht so schlimm. Ich freue mich jeden Montag auf neue Mails und Aufträge 😉
    Hab einen wundervollen und entspannten Sonntag,
    Liebste Grüße,
    Sassi
    P.S. es war richtig schön dich heute mal wieder zu sehen

    • Monaco Matz Monaco Matz says:

      Guten Morgen liebe Sassi,

      ja da hast du Recht. Der Montag bekommt sein schlechtes Image einfach nicht mehr weg… Aber wenn wir ehrlich sind, kann jeder andere Tag auch mal schlecht laufen. Das Wichtigste ist, dass man (so wie du) mit seinen täglichen Aufgaben zufrieden ist und das Beste daraus macht. Wir freuen uns schon dich bald wieder zu sehen!

      Bussi, Bussi! Monaco Matz

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