Ohne Punkt und Komma: Älterwerden

Die schönsten Uhrenmodelle zur Zeitumstellung

Ja das Älterwerden gehört zum Kreislauf des Lebens und es wird einem nicht erst bewusst, wenn sich bereits kleine Wehwehchen häufen oder die ersten grauen Harre sprießen. Jeder von uns wird älter und durchläuft dabei verschiedene Lebensphasen. Natürlich können auch die persönlichen Umstände, in denen wir uns befinden, eine wichtige Rolle spielen, inwiefern wir unsere individuelle Entwicklung und das Älterwerden wahrnehmen. Dazu gehört zum Beispiel, ob wir uns in einer Beziehung befinden, Kinder haben oder bereits einen schweren Schicksalsschlag verarbeiten mussten. Diese Faktoren beeinflussen unser Denken, unsere Wertvorstellung und unser Handeln in vielerlei Hinsicht.

Ich möchte euch gerne erzählen, in welchen Situationen es mir vor allem bewusst wird, dass ich eher zu den alten Hasen gehöre und warum ich es mittlerweile vorziehe es an den Wochenende etwas ruhiger angehen zu lassen. Ich würde es in meinem Fall sogar mehr als eine Verschiebung der Interessen beschreiben, die bei mir zwischen Anfang und Mitte 20 einsetzte. Während meines Studiums habe ich mich super gerne unter das Partyvolk gemischt, habe die Nächte zum Tag gemacht und war am nächsten Morgen trotzdem einigermaßen frisch und erholt. Auch unter der Woche habe ich so viel wie möglich unternommen und es war kein Problem, wenn es manchmal etwas später wurde. Ich konnte mir meinen Unialltag frei einteilen und dadurch relativ viel Freizeit genießen. Durch diesen Ausgleich habe ich gar nicht wirklich wahrgenommen, wie verplant meine Woche eigentlich war.

Mit 21 habe ich dann meinen jetzigen Freund kennengelernt und aus heutiger Sicht muss ich sagen, dass eine feste und ernsthafte Beziehung auch dazu beitragen kann, dass man ruhiger und vor allem sesshafter wird. Man genießt Zeit zu zweit und verfolgt gemeinsame Interessen. Vor allem in der ersten Phase der Verliebtheit zieht man sich aus seinem gewohnten Freundeskreis etwas zurück, konzetriert sich auf seinen Partner und setzt andere Prioritäten. Auch der Einzug in unsere erste geimeinsame Wohnung hat einen Teil dazu beigetragen, dass mir auf einmal Dinge wichtig wurden, die vorher keine Rolle in meinem Leben gespielt haben. Man hat sein eigenes Zuhause, in dem man sich möglichst geborgen fühlen möchte. Entspannte Wochenende daheim wurden auf einmal zu einem großen Thema, weil man gar nicht genug von seinen eigenen vier Wänden bekommen konnte!

Die nächste große Veränderung brachte der Einstieg ins Berufsleben mit sich. Eine 41-Stunden-Woche, die jeden Tag um 07.00 Uhr morgens beginnt ist eine ganz schön drastische Umstellung…vor allem nach dem entspannten Unileben. Auf einmal hat man viel weniger Zeit für seine Familie, Freunde und auch für sich selbst. Die meiste Zeit des Tages verbringt man tatsächlich mit seinen Arbeitskollegen im Büro. Da bleibt am Abend nur wenig Zeit für ausgedehnte Unternehmungen mit seinen Liebsten. Ich musste mich völlig neu organisieren, damit mein Privatleben nicht zu kurz kam. Für mich stehen meine Familie und Freunde an erster Stelle und man findet mit ein bisschen Organisationstalent immer eine Lösung alles unter einen Hut zu bringen.

Wenn ich etwas unternehme, ziehe ich ein gemütliches Essen mit Freunden oder gemeinsames Kochen einer langen Partynacht vor. Für Partynächte bin ich sowieso nicht mehr zu gebrauchen: inmitten der tanzenden Menge bin ich eine der ältesten (ich kann es kaum glauben!), ab spätestens 1 Uhr Nachts bin ich völlig übermüdet, meine Füße schmerzen nach ein paar Stunden auf High-Heels und meine Erholungsphase nach einer durchzechten Nacht dauert mindestens zwei Tage. Auch winzige körperliche Veränderungen konnte ich feststellen: dunkle Schatten unter den Augen stellen mich jeden Morgen vor eine Schmink-Challenge, aus der ich nicht immer als Sieger hervorgehe. Wer also ein besonders effektives Beauty-Geheimnis gegen Augenringe kennt, ich bin dankbar für jeden Tipp! Mein Sportpensum hat sich durch meinen Bürojob auch deutlich reduziert, was sich nicht nur auf der Waage bemerkbar macht, sondern auch andere bisher unbekannte Leiden hervorruft.

Mir ist es mittlerweile sehr wichtig geworden, meine verbleibende freie Zeit so intensiv wie möglich zu nutzen und auch eigene Bedürfnisse nicht zurückzustellen. Und dazu gehört neben Familie und Freunden auch mal den Tag in Jogginghose und ungeschminkt auf der Couch mit Netflix zu verbringen. Vielleicht kennt der ein oder andere dieses Gefühl oder nimmt diese Dinge ähnlich war? Ich freue mich über eure Gedanken zu diesem Thema! Eure Sandra

 

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2 Comments

  • Melia Beli says:

    Und wie ich das kenne! Bei mir gibt es aber einen deutlichen Unterschied: Ich war nach einer Party-Nacht noch nie am nächsten Morgen mit, weswegen ich seit jeher immer sehr gut abgewägt habe, ob ich es mir “leisten” kann, den nächsten Tag komplett durchzuhängen. Eine Beziehung wirkt sich in meinen Augen bei den meisten Menschen auf das “Aktiv-Sein” aus und da zähle ich mich absolut mit dazu. Während die einen unter dem perfekten Abend Party Safari zählen, ist für mich ein gemütlicher Abend mit Herzensmenschen viel mehr wert. Ich bin gespannt, wie sich das bei mir noch entwickeln wird 🙂

    Allerliebst
    Melia Beli
    http://www.meliabeli.de

    • Monaco Matz Monaco Matz says:

      Liebste Melia!

      Ich teile deine Meinung komplett und ich finde es sehr wichtig zu wissen, was einem persönlich im Leben wichtig ist. Ich denke, dass für mich meine Familie und meine Freunde immer an oberste Stelle werden. So habe ich es auch von meinen Eltern weitergegeben bekommen. Ich wünsche dir ein entspanntes Wochenende mit deinen Liebsten!

      Bussi, Bussi! Monaco Matz

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