Inselhopping Kykladen Part I: Mykonos

Einmal von Insel zu Insel zu hüpfen ist schon immer ein Traum von mir gewesen. Auf eigene Faust das Landesinnere erkunden und dort hinfahren, wo es einen gerade in dem Moment hin verschlägt, völlig unbeschwert und ungebunden in eine fremde Kultur eintauchen. Dieses Abenteuer wurde für mich und meinen Freund Wirklichkeit. Warum dieser Trip nicht nur Erholung, sondern auch die ein oder andere Herausforderung für mich mit sich brachte, erzähle ich euch jetzt. Da jede Insel etwas ganz besonderes ist und ich mich ehrlich gesagt nicht auf weniger Bilder beschränken konnte, werde ich mein Travel-Diary in insgesamt drei Blogposts aufteilen.

Die Kykladen in Griechenland sind eines der schönsten und auch beliebtesten Ziele für Inselhopping in Europa. Regelmäßige Fährverbindungen (mehrmals am Tag) zwischen den einzelnen Inseln ermöglichen eine flexible Urlaubsplanung. Die Fähren können jederzeit vor Ort in einen der unzähligen Blue Star Ferries Shops gebucht werden. Auf den Inseln selbst hat man viele Möglichkeiten, Land und Leute zu erkunden. An fast jeder Ecke kann man Autos, Roller und Quads mieten oder man nimmt die öffentlichen Busse in Anspruch, die ebenfalls regelmäßig zu den jeweiligen Hotspots fahren. Zudem bieten die Kykladen idyllische Natur, wunderschöne Badestrände und eine traumhafte mediterrane Küche. Vor Reisebeginn hat man somit die Qual der Wahl, welche Inseln man zu seinen persönlichen Favoriten auserkort. Wir haben uns schließlich für Mykonos, Naxos, Paros und Santorin entschieden, eine bunte Mischung aus spektakulärer Landschaft, pulsierendem Nachtleben und kulturellem Sightseeing. Gebucht haben wir vorab lediglich die Flüge (Hinflug nach Mykonos und Rückflug von Santorin) und das erste Hotel auf Mykonos. Wer mich kennt, weiß genau, dass ich eigentlich ein Mensch bin, der gerade was den Urlaub betrifft, gerne vorausplant und den Ablauf durchorganisiert. Ich bekomme beinahe Atemnot, wenn ich daran denke, dass wir verloren auf einer Insel stehen, kein Hotel bekommen und mit unserem gesamten Gepäck am Strand schlafen müssen. Wenn ihr noch mehr über mich und meine Macken erfahren möchtet, schaut doch mal hier vorbei. Für mich hieß es also Augen zu und durch und frei wie ein Vögelchen von einer Insel zur nächsten fliegen!

Mykonos war der Startpunkt unseres Inselhoppings und hat uns gleich von Beginn an begeistert. Die Insel, auf der 10.000 Menschen wohnen, lässt keinen Urlaubswunsch offen. Einsame Badebuchten mit wunderschönen Stränden und kristallklarem Wasser, eine zauberhafte Altstadt, die zum flanieren und bummeln einlädt und ein aufregendes Nachtleben mit unzähligen Restaurants, Bars und Clubs. Mykonos avanciert auch immer mehr zu einem Hotspot der Schönen und Reichen. Nicht umsonst wird die Insel schon jetzt als „Ibiza von Griechenland“ bezeichnet. Das wirkt sich leider auch etwas auf den Geldbeutel aus, denn Mykonos ist im Vergleich zu den anderen Kyladen-Inseln deutlich teurer. Nichtsdestotrotz sollte Mykonos in keiner Inselhopping-Tour fehlen! Unser Hotel lag nur ca. zwei Kilometer vom Flughafen entfernt und Mykonos Stadt konnte man in einem zehnminütigem Spaziergang erreichen. Das Myconian K Hotel ist eine wunderschöne und moderne Hotelanlage. Es ist nach einer Renovierung gerade frisch wiedereröffnet worden und überraschte uns mit Luxus pur. Ein echter Geheimtipp auch für den kleinen Geldbeutel. Je nach Saison kostet die Übernachtung mit Frühstück pro Person 50 Euro.

Die Altstadt von Mykonos (auch Chora genannt) erwacht ab den späten Nachmittagsstunden zum Leben. Wenn die Sonne an Kraft verliert und die Boutiquen mit dem ein oder anderen Schnäppchen locken, lohnt sich ein Gang durch die beschaulichen und romantichen Gässchen. Die weiße Stadt am Meer ist das lebhafte Zentrum der Insel und bezaubert die Besucher mit den so typischen würfelförmigen Kykladenhäuschen in strahlendem weiß.

Zwei Hotspots, die man sich nicht entgehen lassen darf, wenn man Mykonos Stadt besucht sind definitiv das Klein-Venedig von Mykonos und die berühmten Windmühlen, das Wahrzeichen der Insel. Klein-Venedig besteht aus ein paar wenige Kapitänshäusern, die sich im Viertel Alefkándra direkt am Meer aneinanderreihen. Es ist eine unbeschreibliche Atmosphäre in einem der Cafés oder Restaurants zu sitzen und die frische Brise des Meeres zu genießen.

Das berühmteste Postkartenmotiv sind wohl definitiv die fünf Windmühlen am Rande von Mykonos Stadt. Früher begrüßten die weißen Segel der Mühlen die heimkehrenden Seefahrer. Heute stehen die Mühlräder still, dennoch sind sie ein Must-See auf Mykonos!

Strandliebhaber kommen auf Mykonos definitiv auf ihre Kosten! Egal ob einsame und idyllische Natur im Norden oder die berühmten Strandabschnitte im Süden der Insel, hier ist für jeden Geschmack etwas dabei. Wir haben uns für einen Tag ein Quad gemietet und die beiden populären Strände Paradise Beach und Super Paradise Beach abgeklappert. Da die Straßen zu den Stränden hinab nicht immer so gut ausgebaut sind, lohnt es sich auf jeden Fall ein Quad zu mieten. Beide Strandabschnitte bieten sowohl einsame Buchten entlang der Küste als auch unzählige Beachbars, an denen man den Abend mit einem kühlen Drink ausklingen lassen kann.

Wem von euch habe ich Lust auf diese traumhaft schöne Insel gemacht?

 

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