Detox by Kale and Me

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Wir haben uns fest vorgenommen 40 Tage lang NEIN zu sagen! Nein, nicht wie Josh Hartnett im gleichnamigen Film, sondern auf die altbewährte und altmodische Art…Fasten. Fastenzeit dient bekanntlich dazu, auf etwas zu verzichten und sich aufs Wesentliche zu reduzieren und zu konzentrieren. Häufig beladen wir unseren Alltag mit Dingen, die wir gar nicht brauchen und das nicht nur materiell, sondern vor allem auch in unserer Ernährung. Uns fällt es besonders während der Arbeit im Office schwer zu verzichten. Überall locken uns kleine Versuchungen: Die selbstgebackenen Muffins der Kollegin (sag da mal nein…), die typische Merci-Schokolade eines zufriedenen Kunden oder die Kekse aus der Kaffeeküche. Wir nutzen diese Zeit und verzichten auf Naschereien, das heißt: Finger weg von Süßigkeiten, Kuchen und Chips & Co!

Zusätzlich zu unserem guten Vorsatz haben wir uns entschieden, eine dreitägige DETOX-Saftkur von Kale & me zu machen. Die Entgiftung soll den Körper zusätzlich reinigen und Schadstoffe aus dem Körper verbannen. Mittels verschiedener kaltgepresster Säfte wird der Stoffwechsel angekurbelt und verspricht strahlende Haut, eine Stärkung des Immunsystems und gibt neue Power für den Alltag. Die Kur funktioniert nach einem einfach Prinzip: drei Tage lang trinkt man alle zwei Stunden einen Saft (aufsteigend von der Nummer 1 bis 6). Die Säfte enthalten sowohl Obst und Gemüse und liefern dir in den drei Tagen viele wichtige Vitamine und Nährstoffe.

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Bevor es losgeht sollte man den Körper bereits auf die Entgiftung vorbereiten und auf übersäuerte Lebensmittel (Fleisch, Milchprodukte, Weißmehl, Kaffee, grünen und schwarzen Tee) nach und nach verzichten. Am Besten sollte man ca. zwei Tage vor Beginn bereits damit anfangen hauptsächlich Rohkost und Flüssignahrung zu sich zu nehmen. Ziel dieser Vorbereitung ist es, das Hungergefühl bereits jetzt etwas einzudämmen und den Magen nicht unnötig zu belasten.

Während der Saftkur ist es wichtig zusätzlich viel zu trinken. Ideal sind zum Beispiel warmes Zitronenwasser und ungesüßter Kräutertee. Beides regt die Verdauung an und stärkt zusätzlich die Abwehrkräfte. Es kann sein, dass während der drei Tage Kopfschmerzen oder ein leichtes Schwindelgefühl auftreten. Sollte diese Nebenwirkungen zu heftig werden und das Hungergefühl zu groß sein, hört auf euren Körper und esst eine Kleinigkeit.

Sobald die drei Tage geschafft sind, fangt langsam mit fester Nahrung an. Auch wenn eure Gelüste nach der lang ersehnten Pizza riesig sind, ist es ratsam mit gedünstetem Gemüse oder Rohkost zu beginnen. Danach folgen gesunde Kohlehydrate, die im besten Fall ein Bestandteil eurer Ernährung bleiben.

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Wir haben zu zweit das Detox-Programm von Kale and me getestet und Tagebuch für euch geführt.

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Sandra’s Detox-Diary Tag 1:

Gestartet haben wir mit unserer Saftkur am Samstag. Ausgeschlafen und entspannt geht es in den Tag. Ich habe mir vorgenommen, den ersten Saft erst zu trinken, wenn mich das Hungergefühl überkommt. Um 10.30 Uhr ist es dann soweit: Saft 1 wird aus dem Kühlschrank geholt. Gespannt auf den Geschmack probiere ich ungeduldig… Er schmeckt fruchtig frisch, perfekt, um gut in den Tag zu starten. Das Hungergefühl legt sich erst einmal, allerdings hält das nicht allzu lange an, da die Konsistenz sehr dünnflüssig ist. Zwischen den einzelnen Säften trinke ich viel warmes Zitronenwasser und Salbeitee. (Durch das regelmäßige trinken, ist das Bad fast durchgehend besetzt.) Am Nachmittag bekomme ich leichte Kopfschmerzen, diese halten aber nicht lange an. Ansonsten fühle ich mich gut (abgesehen von den Gelüsten, die mich regelmäßig überfallen! Ich träume insgeheim von leckerer Pasta) und der Tag verläuft ohne Zwischenfälle. Der letzte Saft mit Dattel und Mandel ist super lecker und gibt mir nochmal einen kleinen Kick. Das Hungergefühl verabschiedet sich endgültig für diesen Tag und die gesamte Nacht.

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Sandra’s Detox-Diary Tag 2:

Ich bin ausgeschlafen und fühle mich gut. Ich merke wie mein Körper Zeit hat sich auf andere Dinge als die Verdauung zu konzentrieren. Auch habe ich untertags das Gefühl, weniger Hunger zu haben, allerdings bleiben die Gelüste. Die verschiedenen Geschmacksrichtungen der Säfte lassen den Tag relativ schnell vergehen und sorgen für Abwechslung. Zu meinen gewohnten Essenszeiten meldet sich mein Magen und lässt das ein oder andere Knurren los, allerdings bekomme ich das durch viel Trinken gut in den Griff.

Sandra’s Detox-Diary Tag 3:

Es ist Montag und ich starte in meinen letzten Detox-Tag. Also nehme ich die Säfte 1 bis 5 mit ins Office und der Tag kann losgehen. Leider ändert der erste Saft nichts an meinem Loch im Bauch und das Hungergefühl hält den gesamten Tag an… Vielleicht liegt es daran, dass ich mir bereits jetzt ausmale, was ich morgen alles essen möchte. Die Gedanken lassen mich einfach nicht los, aber ich will die Kur auf jeden Fall durchziehen. Letztendlich besiegt mein Wille die Gelüste und ich habe es tatsächlich geschafft. Das ist wirklich ein tolles Gefühl und ich bin stolz auf mich und meinen Körper!

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Mein Fazit: Die Saftkur ist eine tolle Alternative zum traditionellen Heilfasten, seinen Körper zu entgiften. Während der drei Tage fühlt man sich nach und nach leichter und der Körper widmet sich wichtigeren Dingen als der Verdauung. Den versprochenen Leistungsschub konnte ich leider nicht erleben, aber das ist wahrscheinlich von Fall zu Fall unterschiedlich. Um durchzuhalten braucht man eine gewisse Portion Disziplin. Mir hat es geholfen, die Saftkur mit Steffi zusammen zu beginnen. Man kann sich gegenseitig austauschen und motivieren.

Steffi’s Detox Diary:

Der erste Tag beginnt entspannt – wir haben uns entschieden am Samstag mit unserer Saftkur anzufangen. Also erstmal ausschlafen, bis es um 11 Uhr den ersten Detox-Smoothie gibt. Bis zum Nachmittag ist eigentlich alles gut und das Hungergefühl hält sich in Grenzen. Um ca. 6 Uhr abends übermannt mich ein abartiger Heißhunger und die abgefahrensten Gerichte, auf die ich Lust hätte, fallen mir ein. An oberster Stelle der gute alte Schweinebraten mit saftigen Knödeln und zartem Fleisch,der mir von einem großen runden Teller zuruft. Um meinen Gelüsten zu entegehen gehe ich schnell ins Bett, wobei ich sagen muss, dass mein Kreislauf beim Gang von der Couch zum Bett auch nicht mehr der stabilste ist.

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Neuer Tag , neue Energie. Der zweite Tag beginnt wie der erste – ausschlafen, Saft, chillen. Am Nachmittag kommt jedoch das befürchtete Tief. Hunger, Kopfschmerzen und ein schlappes Gefühl überwältigen mich. Nach kurzem Widerstand und einem kleinen Aufflammen meines Durchhaltevermögens ist für mich klar- ich packs nicht mehr, ich muss was essen! Tja und dann war meine Detox- Kur vorbei.

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Ich habe großen Respekt vor jedem, der es schafft 3 Tage nichts zu essen. Ich habe trotz meines Scheiterns sehr viel aus diesen 3 Tagen mitgenommen und über mich selbst herausgefunden: Die ersten Mahlzeiten nach 1,5 Tagen fasten habe ich weitaus bewusster wahrgenommen. Ich liebe es zu essen und zu genießen. Ich empfinde Detox beziehungsweise fasten als sehr sinnvoll. Ich werde daher auch in Zukunft einen Detox-Tag im Monat einlegen.

Cheers Mädls!

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4 Comments

  • Martina says:

    Die Detox-Kur klingt lecker! Ich habe schon öfters ein paar Tage gefastet, zuletzt mit einer Saftkur aus dem Reformhaus. Die war ok, aber nicht besonders empfehlenswert.
    Dann hat meine Freundin eine Detox-Saftkur gekauft. Ich muss gekauft sagen, denn gemacht hat sie die nicht wirklich, weil sie dazu Kaffee getrunken hat und ein Maelu-Törtchen gegessen hat 😉
    Ich habe fest vor, demnächst auch wieder eine Detox-Kur zu machen. Gerade recherchiere ich etwas, was genau ich machen möchte…
    LG
    Martina

    • Monaco Matz Monaco Matz says:

      Liebe Martina!
      Die Saftkur von Kale and me können wir auf jeden Fall empfehlen. Natürlich gibt es noch jede Menge andere Anbieter, das muss jeder ganz persönlich für sich entscheiden. Wir haben Kale and me gewählt, weil wir das Preis-Leistung-Verhältnis am besten fanden. Zusammen mit einer Freundin die Kurz zu starten ist bestimmt sehr hilfreich, allerdings nimmt jeder die drei Tage oftmals sehr unterschiedlich wahr. Wir freuen uns sehr, wenn du du von deinem Detox-Erlebnis berichtest! Viel Spaß und gut durchhalten!

      Bussi, Bussi! Monaco Matz

  • Janika says:

    Ich habe eine 3-tägige Saftkur mit Kale and Me hinter mir, das war wirklich anstrengend, unglaublich wie oft man eigentlich daran denkt zu essen. Ich bin wirklich froh, dass ich es hinter mir habe. Die nächste kommt sicher irgendwann, aber vorerst möchte ich einfach nur genießen! 🙂 Meinen Beitrag dazu gibt es HIER.

    Liebe Grüße,
    Janika

    • Monaco Matz Monaco Matz says:

      Liebe Janika!
      Auch wir haben ständig an Essen gedacht und uns haben es vor allem die Gelüste schwer gemacht! Aber du kannst auf jeden Fall stolz sein, man tut dem Körper schließlich etwas Gutes. Wir freuen uns darauf deinen Beitrag zu lesen!

      Bussi, Bussi! Monaco Matz

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